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WtP Jena 2026
Eine wilde Piratenbande machte sich auf den Weg ins Südseeparadies nach Jena und legte geschlossen am Samstag am Hafen an. Es roch nach Seetang und Salzwasser und voller Vorfreude und Energie legten wir mit unserem Schiff ab in Richtung Abenteuer.
#1: Dort trafen wir bei bestem aber nicht zu heißem Wetter mit moderatem Seegang im ersten Gefecht auf die Himmelstürmenden aus Kassel. Auf einem See aus seltsamen Gummikrümmeln lieferten wir uns eine heiße Schlacht weit unterhalb der tödlichen Temperaturschwelle. Es gab viele Turns auf beiden Seiten, aber eine energiegeladene Defence, ein paar hucks und schöne Aktionen. Endstand 11:6
#2: Die Hamburg Alsters (im späteren Verlauf Finalist) schipperten langsamer los als wir, sodass wir eine kleiner Führung aufbauen konnten. Dann setzten sie alle Segel, fuhren in der Defence an uns vorbei und feuerten mit einer starken Zone und Hex auf unser Schiff. Wir haben zwar nicht aufgegeben aber unser Kahn konnte dem Feuer nicht widerstehen. Endstand 5:9
#3. Deine Mutter Bremen versuchte auf einem schnellen Schiff gegen uns anzukommen, aber in der Zwischenzeit hatten wir neue Segel gehisst. Es war ein enges, schnelles und konzentriertes Gefecht und wogte hin und her. Am Ende konnten wir ein Break mehr erringen, mit Monster Defence von Patrick und einer sagenhaften Rettungsaktion von Hannah. Endtand 10:9
#4: 7 Göttinger wagten sich in die von uns erhitzten Gewässer. Zunächst konnten wir uns absetzen, aber die Göttinger setzten sich ans Ruder und holten uns wieder ein. Punktetrading und heiße defence auf beiden Seiten. Zum Schluss gewannen wir im Universe point mit einer Schiffslänge Vorsprung. Endstand 8:7
#5: Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, da trafen wir auf den letzten Gegner des Tages. Mutige Seefahrende aus Dresden stellten sich uns entgegen, aber unsere Konzentration wr nicht mehr auf dem Level der letzten Schlachten. So schossen unsere Kanoniere zu oft daneben und wir konnten gegen die gegnerische Zone keine Wirkungstreffer landen. Wir haben mit allen Säbeln bis zum Schluss gekämpft, aber mussten uns zum Schluss geschlagen geben. Endstand 6:9
Nach einem verrückten Berrace, in dem die Schatztruhe auf dem Ausguck eines Lastkahns ergattert werden musste, legten wir endgültig im Hafen an. Ein Fußmarsch an Land in die Innenstadt brachte uns zum Restaurant einiger Landratten, die uns köstlich bewirteten. Einige Crewmitglieder gingen danach zügig in die Koje, andere enterten die Party und ließen sich bis tief in die Nacht nicht mehr blicken. Als die Sonne wieder aufging, dauerte es noch bis zum Ende des ersten Kampfes, bis die Mannschaft wieder vollständig war. In unserem Pool waren wir nach der Performance am Vortag 3. geworden. Leider fehlten uns vier Punkte im Verhältnis zu den anderen beiden Pooldritten, sodass wir im mittleren Pool räubern mussten, während die anderen beiden Mannschaften im oberen Pool ihr bestes geben durften. Somit starteten wir als Favorit im mittleren Pool um den Platz 9 und wollten dem Anspruch gerne gerecht werden.
#6: PiratInnen mit goldenen Fingern tarnten sich als TeKiela - Konsumenten. Das Gefecht war intensiv und mit mehr Körpereinsatz als man erwarten würde. Zunächst war alles ausgeglichen, doch dann konnten die Goldfinger sich mit einer Serie absetzen. Das ließen wir nicht auf uns sitzen und konterten mit einer Serie, die uns zum Spielende mit dem glücklichen Ausgang belohnte. Endstand 7:6
#7: Aus Dortmund fanden Torpedo Phoenix den Wasserweg nach Jena, allerdings gingen auf dem Weg offenbar viele MitspielerInnen über Bord. Stark dezimiert und mit Hilfe aus Wroclaw lieferten uns die Phönixe einen heißen Fight. Wir kämpften mit allem was wir in den Beinen hatten und packten unsere Zone aus, doch davon ließen sich die hochmotivierten Gegner nicht unterkriegen. Im schnellen Spiel konnten wir uns dennoch einen kleinen Vorsprung erabreiten und halten und segelten mit mehr Vorsprung als es sich angefühlt hat ins Ziel. Endstand 7:4
#8: Das letzte Gefecht im Paradies ließ uns erneut auf sieben Göttinger treffen, die gut gelaunt und hoch motiviert die Segel setzten. Wir wollten dem nicht nachstehen und feuerten aus allen Rohren. Wind und Böen machten unseren Kaninieren schwer zu schaffen, aber zum Glück erging es den Gegnern nicht anders. Diese packten ihre saustarke Zone aus (neuen Ausdruck gelernt: "Den Dump rudeln"), gegen die wir uns aber mit der neuen Chemnitzer Geduld trotzdem durchsetzen konnten. Die Stimmung blieb insgesamt super, alle gaben ihr letztes an den Rudern und zum Schluss kam es erneut zum Entscheidungskampf im Universe Point. Wieder konnten wir uns durchsetzen und beendeten das Spiel mit dem glücklicheren Händchen. Endstand 7:6
Erschöpft und Glücklich beendeten wir das WTP 2026 auf dem 9. Platz und konnten somit den 1. Platz im mittleren Pool holen. Nächstes mal holen wir in der Vorrunde 4 Punkte mehr uns segeln dann im oberen Pool mit!
Ahoi und bis zum nächsten mal!